Frequently asked questions concerning Cotutelle agreements

Who is eligible?

Eligible are PhD students of all disciplines, who are matriculated at a Swiss University, who are Swiss citizens or holders of a Swiss residence permit B or C, and who have previously been studying for at least two years at a Swiss university. The maximum age of candidates is 35 years.

 

How does the application process work?

The Rectorate of the University of Basel (contact is Erich Thaler, +41 61 267 28 30) sends out four copies of the application in accordance with the deadline of March 31 to:

Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten CRUS
Cotutelles  de thèse
Postfach 607
3000 Bern 9

A committee of experts carries out the selection of applications. Grants for accepted proposals are subsequently paid to the University of Basel, who manages the funds for the attention of the student.

 

Is it necessary to collect information on the handling of Cotutelle-contracts at the French or Italian university before going ahead with the application?

First of all it is necessary to fix the conditions of the contract with the two „Directeurs de thèse“(duration, site of disputation of thesis, etc.). The contract is subsequently sanctioned by the University of Basel Deanery of Student Affairs (signature of the faculty dean or dean of studies) and reviewed by the university office (enrolment and registration). Following, the contract can be signed from both sides by the rectors (in France the presidents) of the universities. Four original copies are needed. It is the student’s responsibility to obtain all necessary signatures.

 

What is meant by a „balanced allocation of research time” at both universities? Is there a minimum amount of time to be spent at the French, Italian (Austrian or German) university?

A cotutelle is not simply the incorporation of an external referee to a PhD project. It is a joint PhD project between two universities that includes mobility of the student. The student is accordingly intended to stay a certain time at both universities, being incorporated into local PhD programmes. The exact time to be spent in each university need not be a hundred percent equal and can be negotiated with the two “directeurs.” Applicants should, however, bear in mind that a Cotutelle is a degree from two universities – not merely a degree from one university with an external referee. It is, therefore, important to discuss individual agreement conditions with the two professors of the participating universities.

Häufig gestellte Fragen zu einem Cotutelle-Vertrag

Wer ist teilnahmeberechtigt?

Teilnahmeberechtigt sind Doktorandinnen und Doktoranden aller Fächer, die an einer schweizerischen Universität immatrikuliert sind, Schweizer Bürger oder Inhaber einer Aufenthaltsbewilligung B oder C sind, vor Beginn des Doppeldoktorates mindestens zwei Jahre an einer Schweizer Universität studiert haben und höchstens 35 Jahre alt sind.

 

Wie erfolgt die Bewerbung?

Die Bewerbung ist durch das Rektorat (Kontakt: Erich Thaler, +41 61 267 2830) der zuständigen schweizerischen Universität (jeweils zum 31. März, in vier Kopien) zu senden an die

Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten CRUS
Cotutelles  de thèse
Postfach 607
3000 Bern 9

Eine Expertenkommission wird dann eine Auswahl vornehmen. Die Beiträge werden anschließend den Universitäten zur Verwaltung zuhanden des/der Studierenden ausbezahlt.

 

Muss man sich zuerst bei der französischen oder italienischen Universität informieren, wie dort die Handhabung von Cotuelles-Verträgen ist?

Der Vertrag muss zuerst mit den beiden „Directeurs de thèse“ abgesprochen werden (Fixieren der speziellen Konditionen: Dauer, Soutenance wo, etc.). In Basel muss der Vertrag anschließend vom zuständigen Studiendekanat genehmigt (mit Unterschrift des Dekans oder Studiendekans) und vom Studiensekretariat anschließend überprüft werden (Einschreibung). Anschließend kann er auf beiden Seiten von den Rektoren bzw. auf frz. Seite vom Präsidenten in der gewünschten Anzahl von Exemplaren unterschrieben werden. Sie müssen selbst dafür besorgt sein, dass die notwendigen Schritte auf beiden Seiten gemacht werden.

 

Was bedeutet eine „ausgewogene Verteilung der Arbeitsaufenthalte“? Muss man sich eine bestimmte Zeit am Ort der französischen oder italienischen (bzw. der österreichischen oder deutschen) Universität aufhalten?

Eine Cotutelle ist nicht einfach das Beiziehen eines externen zweiten Gutachters. Eine Cotutelle ist ein „gemeinsames Promotionsvorhaben“ von zwei Universitäten, das Mobilität einschließt. Es ist deshalb vorgesehen, dass man an beiden Universitäten Zeit verbringt und dort sich z.B. in die Doktorandenausbildung eingliedert. Das kann jedoch mit den beiden directeurs ausgehandelt werden. Es ist nicht so, dass an beiden Universitäten gleichviel Zeit verbracht werden muss. Sie müssen sich aber vor Augen halten, dass Sie ein Diplom bzw. einen Nachweis von beiden Universitäten erhalten. Wenn es Ihnen nur darum geht, einen Co-Referenten in Frankreich zu haben, braucht es keine Cotutelle. Voraussetzung ist, den Vertrag mit beiden Professoren zu besprechen und mit ihnen dessen Bedingungen aushandeln.